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30.12.

Die Weihnachtsgeschichte: Christinchen

Teil 3

Der Sandsturm

© Brigitte Obermaier, München, 2001-12-18

 

 

Schweren Herzens reiste Petra im neuen Jahr wieder ab, sie musste Chrisy und John zurücklassen. Sie versprach so schnell wie möglich wieder zurückkommen.

Chrisy kam in den Vorschulkindergarten und lernte die Sprache des Landes. Lernte die Kultur und den Brauchtum kennen.

Cousin John, wie sie ihn nannte, brachte sie morgens hin und holte sie gegen drei Uhr jeden Tag ab.

Wenn Onkel William Zeit hatte brachte er Chrisy selbst hin.

Tante Berta dagegen holte sie öfters ab. Sie verband das mit Einkaufen im großen Supermarkt, damit die Lebensmittel nicht ausgingen.

Wenn sie durch die Gegend fuhren, prägte sie sich diese gut ein.

Da der dicke Baum.

Da der kleine Hügel.

Das trockene dornige Gebüsch neben dem ausgetrockneten Flussbett.

Immer wieder wurde sie ermahnt, wie auch Florian, was man alles in der freien Natur beachten musste.

Im Juni war der Winter über sie durch Sturm und Hagel hereingestürmt.

Der Wind fauchte um die Ecke.

Das dauerte nicht lange und das Land erstarrte unter der Trockenheit.

Die Risse im Boden wurden größer. Der Boden war sandig gelb.

Sie hatte im September ihren sechsten Geburtstag und dazu durfte sie alle Kinder vom Kindergarten einladen.

Es war eine ausgelassene Feier.

Florian und John waren heilfroh, als sie den Kindergarten-Job endlich ablegen durfte. John hatte sich als Clown angezogen und faxen gemacht. Florian war der Zauberer. Seine Arbeitserlaubnis wurde verlängert und so musste er nach Deutschland nicht zurück.

Sie bekam viele Geschenke und war nur einmal kurz traurig, als sie an Oma und Petra dachte.

Oma konnte nicht mehr kommen, Petra jedoch schon und darüber wollte sie sich freuen.

Fast ein ganzes Jahr lebte Chrisy bei Onkel William. Die nächste Weihnachtszeit hatte sich angekündigt.

Petra hatte versprochen zu kommen, jedoch gestern kam ein Brief, sie musste die Reise um eine Woche verschieben.

John war traurig. Er sehnte sich nach ihr.

Chrisy tröstete ihn soweit es ging. Er erzählte ihr wie es in Deutschland war, als John Petra besucht hatte.

Chrisy versuchte die Vergangenheit aufzufrischen. Immer mehr verblasste sie. Das heisst sie hat niemanden vergessen.

Nur sie konnte es sich nicht vorstellen.

John hatte Fotos gemacht und ihr gezeigt. Da viel er einiges zur Umgebung ein.

 

An einem Freitag: Shirley und Walter waren in der Stadt. Florian war mit John unterwegs um das Geschäft eines Farmers zu erlernen.

Onkel William musste sich um die Pferde kümmern da eines krank war. Tante Berta war auf der Nachbarsfarm und half einem neuen Erdenbürger an das Licht der Welt.

Christy war allein. Sie tobte mit den Welpen umher. Knuddelte ihren Hasen und beschloss auf Erkundungstour zu gehen.

Ein kleiner dreijähriger Schäferhund begleitete sie überall hin. Sie gab ihm den Namen Bello. Bello so hieß der Nachbarshund in Deutschland. Deutschland, München, das war so weit weg.

Es gab keine Berge in Australien, alles war flach. Soweit das Auge reichte – flach.

Jetzt fuhren sie bestimmt im Englischen Garten den Monopterus mit dem Schlitten hinunter. Schnee, was war Schnee. In der glühenden Sommer-Hitze schmolz der Schnee zu einem See.

Sie konnte sich den Schnee nicht mehr vorstellen. Sie zog ihren Badeanzug an und ging zum Schwimmingpool. An einem Ende hatte Onkel William eine Plattform anbringen lassen, damit sie ungefährdet schwimmen konnte. Ins tiefe Wasser ging sie nicht hinein, davor hatte sie zuviel Respekt.

Bello hatte daneben einen kleinen Schwimmteich für sich, worin sich zumeist Enten und Vögel tummelten.

Christy zog ihre geliebte Jeans an und einen kurzärmeligen Pulli.

Sie bummelte mit Bello über den Hof. Die Arbeiter munterten sie auf und lächelten ihr zu. Mehr oder weniger verstand sie die Sprache. Was mit Worten nicht geklärt werden konnte, machte sie mit Gesten wett. Es klappte wunderbar.

Wieder wurde es ihr langweilig.

Geschwommen war sie heute.

Mit den Hasen hatte sie gespielt.

Mit den Welpen hatte sie gespielt.

Im eigens für sie erbauten Sandkasten hatte sie gespielt.

 

Sie beschloss die Umgebung zu erforschen. Onkel William und Tante Berta haben sie ausdrücklich gebeten innerhalb der Farmer-Grenze zu verweilen.

Die Neugier war größer. Draußen war das weite Land. Wenn sie vom Balkon runterschaute konnte sie weit dahinten den dicken großen Baum ausmachen. Den wollt sie besuchen. Außerdem sind sie schon so oft mit dem Auto daran vorbeigefahren. Es war ihr Baum. Sie hatte ihm einen Namen gegeben.

„Abu-Baum.“

Sie zog ihre festen Schuhe und ihre Ringelsöckchen an, die Jeans und ein kariertes Hemd. Das Tuch legte sie in Dreieckform, so wie sie es von John gelernt hatte, und band es um den Hals.

Im Kinderzimmer suchte sie ihren kleinen Rucksack von Deutschland hervor.

In der Küche tat sie eine Flasche Wasser hinein und Obst und paar abgepackte Würstchen. Sie hörte wie Onkel William zu Florian sprach: „Versprich mir, wenn du ins Outback reitest, nimm immer eine Flasche Wasser, Traubenzucker und was zu Essen mit. Feste Schuhe und das Tuch sind selbstverständlich.“ Chrisy hatte immer gut aufgepasst.

Sie trat vor die Haustüre und zwickte die Augen zusammen. Die Sonne blendet, dachte sie und ging zurück um einen Sonnenhut zu holen. Den ganz großen, den liebte sie, darunter konnte sie sich gut verstecken. Bello spielte am liebsten mit dem roten Band.

Sie sah nochmals an sich herunter, überprüfte den Rucksack und machte sich auf den Weg.

Bis zur Farmers-Grenze war das alles kein Problem. Obwohl, das für ihre Beinchen schon ein weiter Weg war. Frisch gestärkt wie Chrisy war, gab es für sie keine Probleme. Außerdem begleitete sie Bello, ihr treuer Freund.

Mit ihren festen Schuhen wirbelte sie kleine Staubwölkchen von der Landstraße auf.

Bello freute sich über den Ausflug und sprang neben ihr her. An der Leine brauchte er nicht geführt werden, da er Chrisy niemals von der Seite wich.

Das größte Problem war abends, wenn Tante Berta es nicht merkte, schmuggelte sie Bello unter die Bettdecke.

Leider schaut sie immer nach und Bello musste vor der Türe schlafen. Er sollte mal ein richtiger Wachhund werden. Onkel William zweifelte daran, ob das gelingen wird.

An der Farmers-Grenze saßen die Vögel auf den Zaunpfosten und zwitscherten in den blauen Himmel hinein.

Kein Wölkchen war zu sehen. Das Flussbett wand sich durch die Landschaft und sah genauso gelb aus wie die Landstraße. Das Wasser war bereits versickert. Die Erde rissig.

Zum ersten Mal, dass Chrisy alleine auf der Landstraße ging. So wie das Kind, das sie in der Kinderstunde im Fernsehen gesehen hatte. „Der kleine Bub war dumm gewesen“, sagte Chrisy laut zu Bello, „stimmts? Der hatte kein Wasser und nichts zu essen mitgenommen und wollte alleine zu seiner Mama in die weite Stadt. Ich mache das nicht, ich gehe nur bis zu dem großen Baum da vorne. Das ist nicht so weit und ich kann schnell wieder nach Hause laufen.“

Bello bellte kurz auf, als wenn er ihre Aussage bekräfitgen woltle.

Sechs Jahre alt war sie im September geworden. Onkel William hatte gesagt: „Du bis mein großes Mädchen“.

Chrisy fühlte sich ebenso groß wie ihr dicker „Abu-Baum“.

Sie hatte den Baum vor Augen und zeigte Bello den Weg. „Hier schau Bello, wenn wir unter meinem dicken „Abu-Baum“ sind machen wir Brotzeit. Ich habe für dich extra eine Portion Wasser mitgenommen. Das hat Onkel William nicht gesagt, aber ich weiss dass du Durstig bist.“

Die Landstraße war uneben. Kleinere bis größere Löcher  waren keine Seltenheit. Das merkte man, wenn man mit dem Auto versehentlich in eines hineinfährt. Wenn man läuft, geht man einfach außen herum.

Chrisy war bei ihrem dicken Baum – ihren „Abu-Baum“ angekommen.

Daneben war der kleine Hügel und das trockene dornige Gebüsch, gleich neben dem ausgetrockneten Flussbett.

Chrisy suchte Schatten unter dem Baum, der auf einer Seite seine Äste bis zum Boden geneigt hatte. Von der Straße aus konnte man nicht durch das Gebüsch und den Baum durchsehen, jedoch gab es da viel Schatten.

Chrisy breitete  ihre kleine Tischdecke aus und legte die mitgebrachten Köstlichkeiten aus. Sie betrachtete alles und beschloss, bevor sie den Rückweg antreten wollten ein paar Kleinigkeiten zu essen. Bello bekam sein Wasser und Chrisy biss in einen Apfel hinein.

Laut sprach sie: „Bello, du passt auf und ich ruhe  mich etwas aus.“

Chrisy legte sich auf die Decke und betrachtete den wolkenlosen hellblauen Himmel. „Oh, da kommt doch ein kleines Wölkchen. Die sieht aus wie eine Ente. Jetzt wird sie immer länger wie ein Flamingo zieht sich die Wolke auseinander. Jetzt zieht sie sich in die Breite und teilt sich.“

Fasziniert sah Chrisy  die wandernden und bewegten Bilder und schlief ein.

Bello passte gut auf. Er kuschelte sich eng an Chrisy heran und machte ebenfalls ein Nickerchen.

Jemand stupste Chrisy an.

Sie machte die Augen auf und sah in ein wettergegerbtes Gesicht.

„Oh, wer bist du? Ich habe dich noch nie gesehen.“

Es war ein Eingeborener. Er verstand nicht was Chrisy sagte. Die Farmer in der Umgebung verstand er schon.

Chrisy verstand nicht, was er sprach.

Daraufhin machte der Eingeborene  eine Deutung in die weite Ferne.

Chrisy sah in Richtung seines Fingers  und erschrak.

Jetzt verstand sie, was er meinte.

Das konnte nur ein Sandsturm sein, Man konnte die Farm in der Ferne nicht mehr erkennen, es sah alles so zerzaust  und gelblich aus. Das konnte nur was böses bedeuten, hatte einmal  Tante Berta gesagt, wenn der Sandsturm kommt, geht man am Besten sofort ins Haus.

Schnell packte sie alle Sachen in ihren Rucksack zusammen. Bello sprang um beide herum und bellte unaufhörlich.

Der Sandsturm hielt nicht an, er rückte immer näher heran.

Chrisy kam in Panik. Die Landstraße wurde vom Wind verschluckt und sie wusste nicht mehr in welche Richtung sie gehen sollte.

Sie fing zu weinen an.

Bello hörte nicht zu bellen auf.

Der Aboriginer nahm Chrisy bei der Hand. Endlich fiel ihr ein, dass sie Jimmy schon mal gesehen hatte. Das war auf der Farm, er hatte Onkel William bei irgendwas geholfen. Zuerst war sie ängstlich, doch dann hoffte sie, dass er ihr weiterhelfen kann.

Der Eingeborene zeigte mit dem Finger auf sich und sprach: „I’m Jimmy“

Oh, dachte Chrisy der spricht englisch, darum hat er mich nicht verstanden. Ich habe bestimmt nur deutsch gesprochen und sagte nun: „I’m Chrisy.“

Onkel William hatte zu ihm Jimmy gsagt und die Eingeborenen haben andere Namen wie die Australier. Jimmy das war Englisch. Sie machte sich keine weiteren Gedanken und ging mit Jimmy mit. Gleich beim nahegelegenen Hügel machte Jimmy halt und deutete, dass Chrisy sich setzen sollte.

Er ging einmal um den Berg herum und nahm beim zweitenmal Chrisy mit.

In einer kleineren Höhle drängten sich beide zusammen hinein und Jimmy zog sich ein Tuch über den Kopf. Chrisy nahm ihr Tuch und tat es ihm nach.

Sie verstand, dass das gut gegen den Sandsturm ist. Jimmy stand noch einmal auf und rollte den dicken großen Ast vor die Höhle und band an einem Ende ein rotes Schleifenband, das er im Rucksack gefunden hatte, daran.

Nun nahm Jimmy ihre Tischdecke und verhängte notdürftig den Eingang. Starke Äste spreizte er mit dem Tuch dagegen.

Es dauerte ein paar Minuten da fing der Wind zu singen an. Schauerlich drang der Ton durch die Tücher hindurch. Sie fühlte sich trotz der Geräusche bei Jimmy wohl.

Das Singen wurde lauter und wurde durch lautes Brüllen ersetzt. Das gefiel Chrisy überhaupt nicht. Der Sturm rüttelte an dem Tuch. Der Sand flog und peitschte durch die Luft.

Chrisy fing wieder zu weinen an.

Jimmy beschützte sie und versuchte die Tischdecke über sie zu ziehen.

Dadurch war der Höhlen-Eingang offen und der Sand konnte ungehindert eindringen.

Wie lange das dauerte wusste Chrisy hinterher nicht zu sagen, nur auf einmal war es ganz still, totenstill.

Sie machte die Augen auf, zog das Tuch vom Kopf und sah nur noch Sand um sich. Der Sand lag um sie herum und bedeckte die Beine von ihr und Jimmy bis zu den Hüften waren sie eingegraben.

Sie wollte aufspringen, woran Jimmy sie hinderte. Er deutete auf den Mund: Psst und zog sich das Tuch wieder über den Kopf. Chrisy machte das gleiche und der Sandsturm wirbelte noch einmal alles kräftig mit Gebrüll auf.

Das dauerte höchstens eine Minute, dann kam Leben in Jimmy. Er buddelte sich mit Chrisy frei und stand nun in der Höhle. Sein dunkles Tuch war um die Hüften geschlungen und war überall mit Sand bedeckt. Jimmy wischte Chrisy vorsichtig die Augen aus.

Bello, wo war Bello. Er jaulte unter einer Sandschicht. Schnell wurde der Sand weggeschoben. Chrisy von oben, Bello von unten, dann konnte sie ihn in den Arm nehmen.

Als nächstes suchte sie ihren Rucksack. Nachdem der keine Stimme hatte, dauerte es etwas länger bis sie ihn fanden.

Der Himmel strahlte sein sauberstes Blau vom Himmelszelt herunter.

Außer Sandspuren war nichts mehr vom Sturm zu erkennen. Sand überall.

Der Sandhügel vor der Höhle war unüberwindbar fürs erste, dachte Chrisy. Und wollte hinaufkrabbeln. Die feinen Sandkörnchen gaben nach und sie rutschte wieder nach unten.

Onkel William und Tante Berta hatte sie ganz vergessen. Hoffentlich werden sie nicht zu stark schimpfen, sie hatte nicht Bescheid gegeben wohin sie gegangen ist.

Was nun?

Währenddessen fanden sich die Familienmitglieder auf der Farm ein. Jeder der kam wurde gefragt, ob er Chrisy mitgenommen hätte. Jeder dachte sie sei beim Anderen.

Chrisy!

Beunruhigt liefen die Menschen wie aufgeschreckte Hühner umher.

Chrisy!

Florian war der Erste der sagte: „Bello ist auch weg!“

Chrisy, Bello!

Keine Antwort.

Tante Berta ging in das Kinderzimmer und schaute nach, was fehlte: Der Rucksack, die Wasserflasche, das Tuch und ihr rotes Haarband. Jeans und karierte Bluse.

Onkel William teilte die Mannschaft nach Planquadraten ein, damit jeder eine direkte Aufgabe hatte.

Nach kurzer Zeit kamen sie zusammen und berichteten, dass sie Chrisy nicht gefunden hatten.

Wiederum war es Florian, der fragte was Chrisy wohl mit dem Rucksack vorgehabt habe?

Sie weiteten die Suche außerhalb der Farm aus. Die Windhunde und die beiden Schäferhunde sollten suchen helfen.

Tante Berta beschloss die Landstraße abzuklappern, die Anderen wurden wiederum nach Planquadraten eingeteilt.

Tante Berta ging mit offenen Augen dahin und hatte den Schäferhund dabei.

Überall türmte sich der Sand auf.

Lauter kleine Hügel hatten sich gebildet.

Der Schäferhund zog an der Leine und lief mit Tante Berta Richtung dicken Baum.

Da fiel ihr ein, dass Chrisy gesagt hatte, dass sei ihr Baum der „Abu-Baum“.

Hoffentlich hatte sie dort Schutz gesucht.

Der Schäferhund ging ohne Umwege auf den dahinterliegenden Hügel zu.

Wau, wau – bellte der Schäferhund und wau, wau kam es ziemlich leise hinter dem Hügel hervor.

Tante Berta rief laut: Chrisy – Bello.

Da drang die piepsige Stimme von Chrisy hervor. Tante Berta wir sind in der Höhle eingesperrt, kannst du uns helfen.

Tante Berta war erleichtert und stellte noch ein paar Fragen und sagte dann:

„Du bleibst ruhig dort sitzen und ich hole Onkel William und die Leute zu Hilfe.“

Sie lief so schnell es ihre Beine erlaubten Richtung Farm und traf als erstes auf Florian. Der Pfiff kräftig durch die Finger und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Hügel.

John hatte sich den beschwerlichen Weg durch das Sandungetüm erkämpft und rief laut. Chrisy und Jimmy und Bello sind OK Wir warten bis der Traktor den Sand weggebracht hat.

In der Zwischenzeit kam von der großen Stadt ein Auto gefahren. Mühsam kämpfte es sich durch Sanddünen die den Weg versperrten.

Beim großen dicken Baum hielt er an und Petra, die vom Flughafen kam, entstieg dem Taxi.

Sie sah dass alle versammelt waren und war über den Sturm schon informiert.

Da sah sie wie John mit Chrisy auf dem Arm ihr entgegenkam. Hinter kam Jimmy und hatte Bello auf dem Arm.

Vor lauter Freude, dass Chrisy nichts passiert war, bekam sie keine Schelte.

Chrisy war darüber sehr froh und versprach bis zum Weihnachtsfest sehr artig zu sein und meinte: „Bitte nichts dem Nikolaus verraten.“

Onkel William bedankte sich bei Jimmy, der so tapfer die kleine Chrisy vor dem Sandsturm gerettet hat.

Am Heilig Abend lag für Jimmy ein extra großes Paket unter dem Weihnachtsbaum. Chrisy hatte eine Karte für ihn gemalt und gesagt: „Zuerst packst du das Weihnachtsgeschenk aus, dann nimmst du es mit und wir gehen in den Pferdestall. Dort kannst du dann deinen neuen Sattel auf dein eigenes Pferd legen. Onkel William und Tante Berta haben gesagt das Pferd gehört dir alleine.“

Petra und John waren glücklich, das ihrer Chrisy nichts passiert war.

An diesem Abend fragte John: „Wollen wir Chrisy, Du und ich, adoptieren?“ Petra sagte sofort: „Ja, ich will!“

Daraufhin nahm John Chrisy auf den Arm und sagte ganz ernst: „Willst du mich heiraten und für Chrisy eine gute Mutter werden?“

Überglücklich nahm Petra die beiden in die Arme. Onkel Wiliam und Tante Berta waren bereits von John eingeweiht und hatten dem zugestimmt.

Chrisy tanzte um die beiden herum und rief ganz laut: „Jetzt habe ich eine Mutter und einen Vater, so wie all die anderen Kinder.“

 

 

 

 

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